Christa Wolf im Gespräch mit Hubert Orłowski
Am Vorabend des Tages der Deutschen Einheit, am 3. Oktober also, fand
in der Aula der
Ossolineum-Bibliothek in Breslau, ein denkwürdiger
Autorenabend statt. Begrüßt von Doktor
Adolf Juzwenko, dem Direktor der für die polnische
Kultur verdienten Bibliothek, las Frau Christa
Wolf aus ihrem Roman Kindheitsmuster.
Danach führte Professor Hubert Orłowski,
Leiter der Abteilung für deutsche Literaturgeschichte
an der Adam-Mickiewicz-Universität
in Posen, ein ausführliches Gespräch
mit der Autorin. Frau Christa Wolf war Gast
des Generalkonsuls der Bundesrepublik Deutschland
in Breslau, Herrn Doktor Peter F. Ohr.
Die Redaktion
H.O.
Verehrte
Frau Christa Wolf, Herr Generalkonsul, Szanowny
Panie Dyrektorze, Lieber Herr Gerhard Wolf,
Liebe Kolleginnen und Kollegen, Verehrte Damen
und Herren!
Ich
bin von den Veranstaltern gebeten worden, ein
paar Worte zur Vita und zum Werk von Christa
Wolf zu sagen. Darüber würde ich gerne eine
Semestervorlesung halten, doch das ist leider nicht möglich; alle Anwesenden würden ja bald
den Raum verlassen. Ich muss mich also auf einige
wenige Sätze zum Werk von Christa Wolf beschränken.
Ich möchte aus dieser Vorstellung, die nur wenige
Minuten dauern wird, kein Adressbuch machen.
Gewichtig ist das, was Frau Christa Wolf uns
zu sagen hat. Ich möchte auch keine Ansammlung
von Titeln vorstellen; einiges allerdings sollte
vielleicht doch gesagt werden. Die allermeisten,
die hier in diesem Raum anwesend sind, kennen
wohl die Vita und das Werk von Frau Christa
Wolf. Soviel ist aber doch zu sagen: Geboren
wurde sie in Landsberg an der Warthe (in Luftlinie
ungefähr zweihundert Kilometer von der sympathischen
Stadt Wrocław entfernt). Dort verbrachte
sie ihre Kindheit als auch ihre Jugendjahre,
dann flüchtete sie nach Mecklenburg, lebte
in Thüringen. Ihre Reifezeit, ihre Studienzeit
verbrachte sie in Jena und in Leipzig (bei
Hans Mayer). Sie lektorierte, war in verschiedenen
Verlagen tätig; wer irgendwann in Verlagen tätig
gewesen ist, weiß, dass man dort etwas lernen
kann. Sie war in der Öffentlichkeit aktiv, in
der Öffentlichkeit der DDR sehr stark präsent.
Auch in der ‚Wendezeit’ und danach.
Uns
jedoch interessiert etwas anderes, nämlich das,
was bleibt. Und es bleibt das Werk, ihre Romane,
ihre Erzählungen und ihre Essays. Diese Reihenfolge
ist wohl noch keine Rangfolge, denn es gibt
Essays, die sehr hoch einzuschätzen sind, nicht
nur im Rahmen des ¦uvres von Frau Christa Wolf,
sondern insgesamt in der gesamten deutschen
Literatur. Ich erlaube mir eine kleine private
Bemerkung. Ich dachte mir, Frau Christa Wolf,
dass es kein Zufall sein kann, wenn Sie so intensiv
am Erinnern arbeiten und sich immer am Essaystischen
erfreut haben. Könnte das nicht auch ein Verdienst
Ihres lieben Gatten Gerhard Wolf gewesen sein,
den ich vor vielen Jahren kennen lernen konnte?!
Wer sein Werk Beschreibung eines Zimmers
gelesen hat, wohl das beste Werk über Johannes
Bobrowski, der weiß, was für eine intellektuelle
Potenz darin steckt. Ich nehme an, es ist die
Aura Ihres Familienhauses, Ihres Ehelebens
gewesen und insofern freue ich mich ganz besonders,
dass Sie mit Ihrem Gatten hier bei uns sind.
Die
Titel der Werke von Christa Wolf - ich denke
an den Roman Der geteilte Himmel, an Nachdenken über Christa T., an Kindheitsmuster,
an einen Roman also, der heute im
Zentrum des Gesprächs stehen wird, an Kein
Ort. Nirgends, Kassandra, Medea,
ja, an Leibhaftig - funktionieren - um
einen Begriff von Walter Benjamin zu
verwenden - wie etwa Denkbilder. Wenn ich mit
einem Satz sagen sollte, was ist, was bildet
den Kern des Schaffens von Christa Wolf, so
würde ich sagen - selbstverständlich
in Form einer starken Simplifizierung - es ist
der Mensch, es ist das Individuum und die Gesellschaft in unterschiedlichster institutionalisierter Gestalt.
Das allerdings bedeutet Spannung, Auseinandersetzung,
Konflikt. Christa Wolf hat - was ich immer zu
bewundern wusste - die unterschiedlichsten Lesergruppen
angesprochen. Ich erinnere Sie nur an die heißen
authentischen Debatten - denn es gab natürlich
auch wenig authentische - um den Geteilten
Himmel. Ich kann mich erinnern an die heißen
Debatten, die es in den Redaktionen polnischer
Verlage gegeben hat, nämlich um, die Edition
von Nachdenken über Christa T. Es ist
wohl nicht allen bekannt, dass es seinerzeit
schwierig gewesen ist, die erste polnische
Ausgabe auf den Buchmarkt zu bringen. Ich war
bei der ‚Geburt’ sowohl der ersten als auch
der zweiten polnischen Ausgabe dabei, und sich
mit dem polnischen Zensurapparat auseinanderzusetzen,
war keine einfache Angelegenheit.
Frau
Christa Wolf hat zum Vorlesen das 8. Kapitel
ihres Romans Kindheitsmuster gewählt,
sie wird gleich dazu noch ein Wort sagen, das
wohl einen guten Einstieg bieten wird fürs
gesamte Gespräch. Ich stelle mir den Verlauf
so vor, dass wir nach der Lesung selbstverständlich
ins Gespräch kommen, nämlich auf mehreren Problemebenen,
und dass wir uns dann öffnen in den Raum, und
dass alle Teilnehmer dieser Autorenlesung
spontan und authentisch daran teilnehmen. Das
liegt ja jedem Schriftsteller am Herzen.
Frau
Wolf, ich habe zu lange gesprochen. Es war nun
mein letzter Satz.
Ch.W.
Meine
sehr verehrten Damen und Herren! Ich bin sehr gerne
hier, ein wenig aufgeregt, weil ich erst zum
vierten mal in Polen
lese. Das erste mal habe ich gelesen in meiner
Heimatstadt, die heute Gorzów Wielkopolski heißt,
im alten Stadttheater, in dem ich noch Weihnachtsmärchen
gesehen habe, und in dem es noch genau so roch,
wie damals, als ich zehn Jahre alt war. Dann
waren mein Mann und ich zusammen mit Günter
Grass in Kraków, dann auch in Gdańsk, aber
in Kraków haben wir beide, Günter und ich, gelesen.
Vor zwei Jahren hatte ich hier in der Nähe eine
Lesung, in Kreisau. Und nun bin ich heute hier und
bedanke mich herzlich bei Herrn Dr. Peter
Ohr für die Einladung und für die Gastfreundschaft,
die wir hier, in diesem schönen Raum genießen.
Ich mache keine lange Vorrede, aber einige wenige
Sätze zu dem Text: Kindheitsmuster ist
1976 zuerst in der DDR erschienen, also 25-26
Jahre alt. Sie werden sehen, falls Sie es nicht
kennen, warum ich diesen Text hier lese, wir werden uns abwechseln, deutsch und polnisch
lesen, und ich sage nur, dass dieses Buch auf
verschiedenen Ebenen geschrieben ist. Es gibt
eine Ebene, eine Familienreise in das heutige,
d.h. damalige Polen, das Polen der 60er Jahre.
Mit der Familie, mit dem Ehemann H. und der
Tochter Lenka fährt die Erzählerin in ihre Heimatstadt
G. Alles ist nur mit Buchstaben benannt. Das
ist sozusagen die durchgehende Linie. Dann
kommen natürlich während dieser Reise sehr viele
Erinnerungsblöcke an die Familie dieser Erzählerin
hinein. Und dazu gibt es Reflexionen und auch
Authentisches aus der Zeit, so dass ich Sie
darauf vorbereiten wollte, dass auch in diesem
Text ein wenig gesprungen wird, und dass Sie
nicht allzu überrascht davon sein sollen.
Das
ist also das achte Kapitel. Es hat einen Vorspruch
von Ingeborg Bachmann: "Mit meiner verbrannten
Hand schreibe ich von der Natur des Feuers".
[Autorenlesung]
H.O.
Ich möchte als Einstieg
fünf Kreise vorstellen, die von der Problematik
des Romans ausgehen. Wir haben darüber heute
schon kurz im Hotel gesprochen. Frau Wolf nickt
zustimmend, und das macht mir Mut, nun mit diesen
konzentrischen Kreisen zu beginnen. Der erste
Kreis: Heimat, die Kategorie der Heimat oder
auch imaginierte Erinnerungsorte; der zweite
- Gedächtnis, Generationszugehörigkeit, Geschichte,
vielleicht auch der Begriff des Zufalls; der
dritte - Fortschritt, Walter Benjamins ‚Engel
der Geschichte’; der vierte - die nichtstattgefundenen
deutsch-polnischen Intellektuellendialoge,
-gespräche (Fall Brandys), und dann vielleicht
noch ein fünfter, nämlich der Problemkreis ‚Frauen
versus Gewalt’.
Ch.W.
Das
ist aber ein abendfüllendes Programm!
H.O.
Bevor ich Sie frage, was für Sie Heimat bedeutet, möchte ich ein Zitat
vorlesen und eine Vorbemerkung machen. Das Zitat
stammt aus dem Essay Wieviel Heimat braucht
der Mensch von Jean Améry. Dieser herausragende
österreichische Essayist, der ins Exil
vertrieben worden ist, ist in den sechziger
Jahren befragt worden, was er von der
Heimat hält. Und er schrieb dazu: "Heimat
ist, reduziert auf den positiv-psychologischen
Grundgehalt des Begriffs, Sicherheit.
[...] Ich wankte durch eine Welt [des
Exils], deren Zeichen mir so uneinsichtig
blieben wie die etruskische Schrift. [...]
Heimat ist Sicherheit, sage ich. In der Heimat
beherrschen wir souverän die Dialektik von
Kennen-Erkennen,
von Trauen-Vertrauen: Da wir sie kennen, erkennen
wir sie und getrauen uns zu sprechen und zu
handeln, weil wir in unsere Kenntnis-Erkenntnis
begründetes vertrauen haben dürfen. Das ganze
Feld der verwandten Wörter treu, trauen, Zutrauen, anvertrauen, vertraulich,
zutraulich gehört in den weiteren psychologischen
Bereich des Sich-sicher-Fühlens. Sicher aber
fühlt man sich dort, wo nichts Ungefähres zu
erwarten, nichts ganz und gar Fremdes zu fürchten
ist."
Ein
relativ langes Zitat, aber ich glaube, Sie merken
in welcher Richtung meine Frage geht. Und jetzt
noch eine zusätzliche Weiterführung in Richtung
imaginäre Erinnerungsorte. Vor wenigen Wochen,
im Juni, fand in Wittenberg die 30. Tagung
der Deutsch-polnischen Schulbuchkommission statt.
Zum einen ging es dort um die Frage: Gibt es
deutsch-polnische Erinnerungsorte, und zwar
im Anschluss an ein großes dreibändiges Werk,
das viele von Ihnen wohl kennen, nämlich Deutsche
Erinnerungsorte. Eine Teilerkenntnis der
Gespräche war, dass es in Mitteleuropa vor
allem imaginäre Erinnerungsorte gebe, anders
als in Westeuropa. Wie sieht es mit Ihrer
Heimat aus, mit Landsberg an der Warthe, das
seit über einem halben Jahrhundert Gorzów, übrigens
Wielkopolski, heißt, und wie meinen Sie, heute
Anno Domini 2002, was sind für Sie bzw. wo
sind Ihre imaginären Erinnerungsorte? Die Frage
ist nicht unbedingt auf die deutsch-polnische
Geschichte bezogen.
Ch.W.
Ich
fange an mit dem Konkreten. Der erste Teil der
Frage: Landsberg. Als ich Kind war, habe ich
mir nicht vorstellen können, jemals irgendwo
anders zu leben. Ich musste dort weg als ich
noch nicht fünfzehn Jahre alt war, und ich habe
als Schulkind gedacht, dass es unmöglich ist,
irgendwo anders leben zu können; man kann dann
nur unglücklich sein. Ich habe auch kaum was
anderes gekannt. Ich war ein paar mal in Berlin,
paar mal bei meinem Onkel, der jenseits von
Berlin wohnte, und ein paar mal an der heute
polnischen Ostsee, und einmal im Riesengebirge;
das war alles, was ich von der Welt kannte.
Und so kann man das sicher auch erklären, dass
ich mir dachte: dort muss man leben und bleiben.
Ich weiß nur, dass einmal in meine Klasse eine
Schülerin aus Husum an der Nordsee kam und sagte,
sie hätte ihre Stadt schöner gefunden als unsere.
Ich war fassungslos, dass so etwas denkbar war!
Ich ging schwer dort weg, aber sofort mit dem
Gefühl, hier komme ich nie wieder her. Ich
weiß nicht warum, wahrscheinlich als Schutz
habe ich mir das gesagt, damit ich kein so
starkes Heimweh hätte und habe dann auch das
Heimweh verdrängt. Ich glaube, das haben viele
von uns getan, und zwar zunehmend aus politischen
Gründen, weil wir uns sagten - und es wurde
uns auch gesagt und wir haben es akzeptiert
-: wir haben diese Heimat verspielt: durch den
Krieg, durch die Nazis, durch die Greuel des
Dritten Reiches haben wir diese Heimat verspielt.
Und ich weiß noch, dass ich z.B. meiner Mutter,
die sehr darunter litt, nicht mehr dort sein
zu können, in diesem Schmerz eigentlich nicht
beigestanden habe, sondern ihn immer von mir
abgedrängt habe. Das war sehr lange so. Und
auch als ich dann mehrmals wieder in Gorzów
gewesen bin, habe ich das wahrgenommen, aber
ohne sehr starke Emotion. Und ich muss sagen,
für mich ist jetzt Gorzów wieder ein Erinnerungsort,
das war es immer - das sieht man natürlich an
diesem Buch, dass es ein Erinnerungsort war
und wurde und auch blieb. Aber es ist ein Ort
geworden, der mit positiven Erinnerungen
besetzt ist, seit meinem letzten Aufenthalt
dort. Und zwar war ich dort eingeladen von dem
Bürgermeister der Stadt und ich hatte dort -
wie ich schon sagte - eine Lesung. Übrigens
waren dort Menschen in dem Raum, die mir nach
der Lesung erzählten, dass sie mit meinem Buch
durch die Stadt gegangen sind. Sie haben mir nachgewiesen, wo ich mich geirrt habe,
wo ein Ort nicht stimmte, wo ich etwas falsch
in Erinnerung hatte und was sie alles nachkontrolliert
hatten. Und einer - und das ist eine Sache,
die ich nie vergessen werde - kam auf die Bühne
hoch mit einer Plastiktüte in der Hand, in der
Nüsse waren. Und er kam zu mir und sagte: "Diese Nüsse habe ich aus Ihrem Garten Ihres ehemaligen Hauses geerntet und die will ich Ihnen mitgeben."
Ich habe mich sehr dafür bedankt, bloß
in unserem Garten stand nie ein Nussbaum. Wahrscheinlich
steht er jetzt dort, vielleicht ist er dann
eben danach entweder gepflanzt worden oder hat
sich ausgesamt, jedenfalls diese Nüsse habe
ich natürlich mit großer Andacht gegessen.
Und das sind diese Erinnerungen. Danach gingen
die Einladenden und einige Gäste, darunter
mein Mann und ich, Dolmetscher usw., auf den
nicht weit entfernten Marktplatz dieser Stadt.
In der Marienkirche war ich konfirmiert worden,
und sie warf ihren Schatten auf einen Brunnen.
Er hieß der "Paucksch-Brunnen" nach
einer Unternehmerfamilie, die ihn gestiftet
hatte. Viele Brunnen waren im Krieg und nach
dem Krieg zerstört, und
der war wieder aufgebaut worden. Es ist eine
Brunnenfigur da, eine Frauenfigur,
die zwei Eimer trägt, und dann gibt es noch
verschiedene mythologische Figuren rund herum.
Und der wurde wieder aufgebaut nach alten Zeichnungen,
und zwar mit Hilfe, auch materieller Hilfe von
Deutschen, die in der Stadt einmal gewohnt hatten.
Dieser Brunnen ist heute genau wie zu meiner
Kinder- und Jugendzeit der Treffpunkt der Liebespaare.
Wir gingen dorthin und haben uns alle dort fotografieren
lassen, dieses Foto habe ich. Und das ist für
mich ein Erinnerungsort. Das sind also diese
konkreten Dinge; und dadurch, dass die, die
heute dort leben, es als Heimat empfinden,
ist dieser Ort auch für mich wieder Heimat geworden.
Das ist die konkrete Antwort auf Ihre Frage,
während ich sonst eigentlich nicht unbedingt
sagen könnte, dass ich später Orte, an denen
ich wohnte, oder den Ort, wo ich jetzt lebe,
in diesem Sinne als Heimat empfunden habe. In
Berlin, in Pankow lebe ich sehr gern, möchte
ich auch nicht von dort weg, es ist ein sehr
vertrauter Ort; aber "Heimat" könnte
ich ihn nicht nennen. Die Frage nach den "imaginierten
Orten" ist schwer zu beantworten, weil
ich nicht so richtig weiß, was man sich da vorstellen
kann. Wie meinen Sie es mit "imaginiert"?
H.O.
Wenn
ich den Franzosen Etienne François damals in
Wittenberg richtig verstanden habe, dann verstehe
ich darunter solch eine Vorstellung in dem Sinne,
wie sie Stefan Chwin mit seinem Hanemann,
auf deutsch Tod in Danzig, geliefert
hat. Ich weiß nicht ob Ihnen dieser Roman bekannt
ist?
Ch.W.
Nein
H.O.
Stefan
Chwin hat einen Roman über Danzig geschrieben,
über sein Danzig - er ist dort in dieser Stadt
geboren, weil seine Eltern - die Mutter aus
Wilna, der Vater aus Warschau - nach dem Kriege
dorthin gekommen sind. Und Chwin beteuert: "Ich
habe mir diese Stadt erdacht". Das heißt, es
gibt einen Mythos Danzig, solch eine Stadt hat
es in Wirklichkeit nie gegeben, aber ich, Stefan
Chwin, habe dies geschaffen. So in dem Sinne,
meine ich, hat sich Etienne François das gedacht.
Eine erfundene Heimat.
[...]
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