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Orbis Linguarum Vol. 20/2002

Hans-Christoph Graf v. Nayhauss

Karlsruhe

Literatur beim Erlernen von Fremdsprachen?
Gegenwartsliteratur als Ergänzung der Landeskunde zur Erkenntnis von Mentalität

Reise

Verstehen
ist eine Reise
ins Land
eines anderen

(Fazil Hüsnü Daglarca [1] )

I. Die Wiederentdeckung literarischer Texte beim Lehren von Fremdsprachen

Seit Beginn der 90er Jahre hat sich eine Wende in der Fremdsprachendidaktik voll­zogen. Hatte in den 70er Jahren die sog. kommunikative Fremdsprachendidaktik jeg­liche literarischen Texte zunächst zugunsten der mündlichen Kommunikations­fähigkeit vernachlässigt, so forderte schon zu Beginn der 80er Jahre Harald Wein­rich einen Platz für die Literatur im Fremdsprachenunterricht. Die Lehrwerke in den 70er Jahren enthielten "in den Anfangsstufen eine in kleine ‚kommunikative Bro­cken’ zersplitterte Sprache, deren Hauptfunktion es war, ein Sprechanlaß zu sein". Die Wiederentdeckung des Lesens am Ende dieser Dekade "akzentuierte das Le­severstehen als eine Möglichkeit, bereits auf einer frühen Spracherlernungsstufe motivierende, anspruchsvolle Inhalte in den Fremdsprachenunterricht einzube­zieh­en" [2] . Neuner, Krüger und Grewer hatten in ihrer Übungstypologie zum kommuni­ka­ti­ven Deutschunterricht [3] im Hinblick auf Sachtexte deutlich gemacht, daß eine Sin­­nentnahme auch ohne die Fähigkeit einer detaillierten Textentschlüsselung mit Hil­fe von Vorentlastung und Kontext möglich war. Diese Erkenntnis, die aller­dings nicht bewußtlos auf literarische Texte übertragen werden darf, wie es man­che ta­ten [4] , und der Anstoß von Weinrich, der im kreativen Umgang mit Literatur eine Mög­­lichkeit sah, "der Langeweile des Sprachunterrichts ein Schnippchen zu schla­gen" [5] , führte zu einer Wiederentdeckung literarischer Texte für den fremd­sprach­­li­chen Anfangsunterricht. Gerade die literarischen Texte, die Literatur, er­laub­te in be­sonderem Maße, interkulturelle Aspekte und die Subjektivität der Ler­nenden ein­zu­beziehen. [6] Dietrich Krusche meinte, daß das "Medium, in dem auf re­ale Fremde am besten vorbereitet wird, (...) literarische Texte (seien), da in ihnen re­ale Fremde zum vorstellungshaft-konkreten Nachvollzug angeboten" werde. [7] Auf der einen Seite wird also der Sprachunterricht seiner Langeweile beraubt und um eine kom­ple­xere Sprachrealität ergänzt, auf der anderen Seite kann auch die Lan­deskunde diese Weise durch literarische Texte zu einer Mentalitätenkunde er­wei­tert werden. Mentalität wird dabei definiert als "das Ensemble der Weisen und In­halte des Den­kens und Empfindens, das für ein bestimmtes Kollektiv in einer be­stimmten Zeit prä­gend ist." [8] Der Mentalitätsgeschichte geht es nicht wie der Kul­tur­geschichte da­rum, "die architektonischen, musikalischen, literarischen (...) Leis­tun­gen einer Epo­che im Verbund darzustellen, sondern vielmehr darum, eben aus diesen die dahinterliegenden mentalen Konzepte zu eruieren" [9] Daher können lan­des­kund­li­che Kenntnisse allein, d.h. Kenntnisse über historische, politische, wirt­schaftliche, zi­vilisatorische und kulturelle Eigenheiten allein den "seelischen Leib der inneren Geschichte einer Nation", wie es einmal Joseph Freiherr v. Ei­chen­dorff [10] formu­lier­te, nicht ausdrücken. Die Seele, das zugrundeliegende mentale Konzept ei­nes Vol­kes auszudrücken, vermag allein die Literatur mit ihrer semantischen Tie­fen­­di­men­sion und Bedeutungskomplexität. Sie öffnet den Blick für fremde Menta­lität.

II. Zur Funktion von Literatur im Hinblick auf das Verstehen fremder Mentalitäten

Max Frisch formulierte in seinem Essaybändchen Öffentlichkeit als Partner 1967, daß die Welt, gäbe es die Literatur nicht, sicher nicht anders liefe, aber sie würde anders gesehen, nämlich so wie die Nutznießer sie gesehen haben möchten: nicht in Frage gestellt." [11] Literatur stellt die Welt im Wort in Frage, sie bringt "die Spra­che immer und immer wieder auf den Stand der Realität" [12] , also auf den neuesten Stand des Bewußtseins. Auch Christa Wolf glaubt an die Wirkung von Literatur und daran, daß "jener Apparat, der die Aufnahme und Verarbeitung von Wirklich­keit zu tätigen hat, von der Literatur geformt wird." [13] In ihrem Roman Kindheits­muster beantwortet Christa Wolf die Frage, "Wie sind wir so geworden wie wir heute sind" mit dem Satz: "Eine der Antworten wäre eine Liste mit Buchtiteln." [14]

Literatur kann also unsere Mentalität formen. Sie ist zugleich eine "spezifische Art menschlicher Wirklichkeitsaneignung und Wirklichkeitsbewältigung" und da­her in der Art ihrer Wirklichkeitsverarbeitung Ausdruck einer bestimmten Menta­lität. Ihr "kulturgeschichtlicher Wert ist nicht daran zu bemessen, was und wieviel von einer irgendwie gearteten empirischen Wirklichkeit darin enthalten ist, son­dern daran, inwiefern und wie sie zentrale Diskurse ihrer jeweiligen Entstehungs­zeit aufgreift bzw. solche ausläst." [15] Der norwegische Germanist Ivar Sagmo for­mu­lierte einmal beispielhaft über die Vermittlung deutscher Wirklichkeit in Litera­turkursen: "Literarische Texte und ihre Rezeption sind (...) Teile eines Gesprächs, das eine Sprachgemeinschaft über Themen und Fragen führt, die ihr die jeweilige Gegenwart aufgegeben hat. Darin finden wir Versuche der Sinngebung mensch­li­cher Existenz und die Formulierung eines Selbstverständnisses, das Denk- und Ver­haltensweisen einer Lesergemeinschaft mitgeprägt hat." [16]

Karl Dedecius, der berühmte Mittler zwischen Deutschen und Polen, bezeich­ne­te die Literatur eines Volkes als "ein Fenster, aus dem dieses Volk den Fremden an­sieht, durch das der Fremde in den Lebensbereich dieses Volkes Einblick gewin­nen kann. Unser Blick durch das offene Fenster des Buches in die geistige Wirkli­chkeit des Nachbarn ist notwendig und nützlich." [17] Im offenen Fenster eines Vol­kes kann etwas von der besonderen individuellen Mentalität einer Nation erkannt werden, denn "die Literatur eines Landes ist durch die Literatur eines anderen nicht zu ersetzen. Das sind keine Apfelsinen, keine Chemikalien, keine Präservative, son­dern Thomas und Heinrich Mann, Alfred Döblin, Hermann Hesse, Kafka, Rilke, Roth und Ringelnatz, die nicht ersetzt werden können, weder durch Gide, noch durch Duhamel, Mauriac, Joyce, Virginia Woolf, Huxley oder Aldington..." [18] . Die Li­teratur eines Landes spiegelt also seine Individualität und seine Mentalität. Ist die Sprache eines Volkes sein "Haus des Seins" (Heidegger), so wird durch die Li­te­­ratur die individuelle Seele unseres Hausbewohners zum Ausdruck gebracht.

In ihrer Sprache akzentuiert jede Nation andere Bedürfnisse, Hoffnungen und Uto­pien, die aus ihrer spezifischen geographischen, geschichtlichen und kulturel­len Situation entspringen. Je differenzierter die sprachliche Form dieser Akzentu­ie­rung, dieses Zugriffs auf die Wirklichkeit, dieser Wirklichkeitseinrichtung ist, des­to nuancierter und komplexer ist auch die Wahrnehmung der Wirklichkeit. Da Literatur den Anspruch erhebt, ein besonders nuancierter sprachlicher Zugriff auf die Wirklichkeit zu sein, ist an ihr am deutlichsten die unterschiedliche Form der Wirklichkeitseinrichtung von Völkern, von Nationen abzulesen. Harald Weinrich hat theoretisch fundiert deutlich gemacht, daß die Komplexität der wirklichen Spra­che und des wirklichen Lebens im Fremdsprachenunterricht nur durch das Einbe­ziehen von poetischen Texten, von Literatur gewährleistet werden kann. [19] "Der Fremd­sprachenunterricht darf der Komplexität des Lebens nicht ausweichen. Li­te­ra­rische Texte, mündlich oder schriftlich, bieten die beste Gelegenheit, sprach­li­cher und sachlicher Komplexität zu begegnen und diese Begegnung methodisch zu kontrollieren. Das muß schon im Anfangsunterricht geschehen, auch auf die Ge­fahr hin, daß die glatten Progressionen rauher werden. Denn kein Sprachunterricht kann auf Texte verzichten. Auch der Anfangsunterricht muß Sprache in Texten lehren. Der langsame oder sehr langsame Rezeptionsvorgang beim Umgang mit Tex­ten am Anfang des Fremdsprachenunterrichts ist aber nur dann psychisch er­träg­lich, wenn diese Texte einen intensiven, zwischen den Wörtern und den Sachen in­te­ressant in der Schwebe gehaltenen Umgang mit ihnen ertragen oder ihn sogar ver­langen. Diese Bedingung wird nur von kunstvoll geformten und in diesem Sin­ne poetischen Texten erfüllt." [20] Weinrich gibt selber Beispiele, wie schon im er­sten Studienjahr durch den Einsatz von kleineren Texten der Literatur den Lernern ein Gefühl für die Komplexität einer fremden Sprache und einen Einblick in die Men­talität eines fremden Volkes vermittelt werden kann.

III. Gegenwartsliteratur im DaF?

Da das Bedürfnis, eine fremde Sprache zu erlernen, zumeist gekoppelt ist mit dem Bedürfnis, eine fremde Mentalität im Hier und Jetzt kennenlernen zu wollen, emp­fiehlt es sich, mit Beispielen aus der Gegenwartsliteratur eines fremden Volkes zu beginnen. Für die deutsche Literatur beginnt die Gegenwart nach dem kulturevolu­tio­nären Beben 1968. In der Standartliteraturgeschichte Newald / de Boor, Bd. 11, der 1994 von Wilfried Barner herausgegeben worden ist, heißt es: "Zweifellos ha­ben die Ereignisse der Jahre 1968/9 ...für die Existenz der Literatur den tief­grei­fend­sten Umbruch seit 1945 gebracht. (...) Die siebziger und achtziger Jahre haben trotz aller Tendenzwenden die 'vorrevolutionären' Zustände nicht wiederkehren las­sen". [21] Diese Epochenabgrenzung verdeutlicht, daß die Literatur der Gegenwart so­wohl formal als auch inhaltlich radikal mit der Literatur der Nachkriegszeit ge­bro­chen hat. Der literarische Paradigmenwechsel war zugleich ein mentaler. Dem­ent­sprechend hat sich auch das Bild der Deutschen, ihre Art, ihr Leben zu meis­tern, ihre Lebensmotivation geändert. Wenn ein Fremdsprachenlerner sich der ge­gen­wärtigen Mentalität der Deutschen vergewissern möchte, kann das daher nur über die Gegenwartsliteratur gelingen. Allerdings muß die unterrichtliche An­ge­mes­senheit der ausgewählten literarischen Texte berücksichtigt werden. Dabei spielt die Länge eine wichtige Rolle, gerade wenn schon im Anfängerunterricht Li­te­ratur eingesetzt wird. Kurzprosatexte, Märchen [22] oder Lyrik sind dazu besonders ge­eignet. Das bedeutet keineswegs einen Verzicht auf die Arbeit mit Langtexten oder Ganzschriften (Romane), denn auch an diesen sind "Lesestrategien wie Glo­bal­verstehen, selektives Lesen oder auch Produktionsstrategien wie Kom­mentie­rung und Paraphrase zu erproben" [23] . Eigentlich sind alle Texte für den Fremdspra­chenunterricht geeignet, die helfen, Lesestrategien und kommunikatives Handeln der Lernenden zu aktivieren und ihre Erfahrungen mit Zielsprache und Zielkultur und fremder Mentalität zu erweitern. Hans-Jürgen Krumm hat Kriterien für die Aus­wahl von Literatur für den Fremdsprachenunterricht zusammengestellt. Diese Kriterien gelten allerdings genauso für Sach- und Fachtexte. Krumm spricht, die in­zwischen zahlreichen Vorschläge zusammenfassend,

1.    vom Lernerbezug des Textes: Motivation, vorhandenes oder erreichbares Hin­ter­grundwissen (Kontextbezug), Identifikationsmöglichkeit;

2.    von der Repäsentativität, bezogen auf die Zielkultur (Abbau, nicht Aufbau von Ste­reotypen), interkulturelle Aspekte;

3.    von der Ergiebigkeit für die Entwicklung von Rezeptions- oder Produktions­stra­te­gien für verschiedene, der Ziel- und Alltagskultur angemessene Zwecke: Emo­tion, Fakten, Probleme;

4.    von der sprachlichen Angemessenheit: etwa so, daß der Text aus seinem Ko-Text heraus verstanden werden kann;

5.    von der unterrichtlichen Angemessenheit, wobei nicht nur auf die schon er­wähn­te Länge, sondern auch auf den Übergang bzw. auf die Kombinierbarkeit ver­schie­dener Fertigkeiten abgehoben wird.

Nach Krumm [24] sollten die ausgewählten Texten möglichst mehreren der ge­nann­ten Kriterien entsprechen. Sie sollten sich für das Kennenlernen bestimmter Sprach­strukturen ebenso eignen wie für interkulturelle Erfahrungen oder eine Sachdis­kus­sion oder das Aushandeln von Bedeutungen wie etwa in der konkreten Poesie. [25] Ich würde den Mentalitätsaspekt hier ergänzen. Am Beispiel einer Kürzest­ge­schich­te von Günter Kunert mit dem Titel Seit dem 42. Jahr des Jahrhunderts [26] könnte allen genannten Kriterien entsprochen werden. Der Text lautet:

Aufgeblättert in einer alten Zeitschrift dies: Vor schwarzuniformierten Schatten im Hin­tergrund das starre Antlitz eines jungen Mannes, auf der Brust das Zeichen der Aus­erwähltheit des Volkes - den Schlachtviehstempel -, hungerdörr und verlegen lä­chelnd: als schäme er sich seines Zustands, den das Foto auf immer zeigt. Seine Hin­ter­lassenschaft: eine Handvoll Asche, zu der er gemacht ward und die auf dieser Er­de lastet unaufhebbar.

Aus diesem Text spricht ein Trauma, das den gegenwärtigen gesellschaftlichen Diskurs in Deutschland immer noch bestimmt. Der Lernerbezug des Textes ver­langt ein bestimmtes Hintergrundwissen der deutschen jüngeren Geschichte. Die Re­präsentativität zeigt sich in der spürbaren Last dieser Geschichte. Es wird deut­lich, daß die Deutschen sich mit ihrer Vergangenheit selber abarbeiten und nicht dem Stereotyp des Volkes der Richter und Henker anstelle des früheren Volkes der Dichter und Denker entsprechen wollen. Im Hinblick auf die Ergiebigkeit offen­bart das Kunertsche Stück Literatur etwas über die Emotionen, die Fakten und die Prob­leme, die die Geistesverfassung der bundesrepublikanischen Gegenwart be­wegt. Das Kriterium Sprachliche Angemessenheit ist schon aufgrund der Schlicht­heit der Ausdrucksweise, die ihren Symbolwert durch die einfache Aneinan­der­reih­ung von Fakten gewinnt, gewährleistet. Auch die unterrichtliche Ange­mes­sen­­heit ist durch die Kürze gegeben. Es gibt inzwischen eine Vielzahl von Antholo­gien, in denen geeignete Texte von sehr guten Autoren der deutschen Gegen­wart den An­for­derungen eines Unterrichts für Deutsch als Fremdsprache entsprechen.

Daß bei einer Textbetrachtung ebenfalls der eigenkulturelle Anteil der Lerner im­mer bewußt bleiben muß und nur dem Prinzip einer Hermeneutik der Differenz fol­gen kann, ist Voraussetzung des Fremdverstehens. Dabei erhöhen sich die men­ta­len Differenzen, wenn man in die Literatur der Vergangenheit taucht. Besonders an den Märchen der Völker ist das erkennbar. In solcher Literatur offenbart sich eine andere Mentalität eines Volkes als die seiner Gegenwart. Daher ist es fol­ge­richtig, im ersten Studienjahr mit der Gegenwartsliteratur anzufangen und erst all­mäh­lich die mentalen Schichten eines Volkes aus der Vergangenheit kennen­zu­ler­nen. Diese Literatur dient nur der Antwort auf die Frage: Wie sind wir so gewor­den, wie wir sind und wir haben wir uns verändert. Dazu ein Beispiel: Jean de La­fon­taine schrieb einmal im 17. Jahrhundert eine Fabel über die Grille und die Am­ei­se. Die Grille singt den ganzen Sommer lang und trifft keine Vorsorge für den Win­ter. Als sie im Herbst bettelnd vor der Ameise steht, weist diese sie zurück mit den Worten: Du hättest ja auch im Sommer arbeiten und Vorsorge für den Winter tref­fen können. Von mir bekommst du nichts. In Unserer Gegenwartsliteratur nach zwei Jahrhunderten mentalitätsgeschichtlicher Erfahrung liest sich der Text heute anders: Helmut Arntzen hat die Lafontainsche Fabel modernisiert. Nun heißt es: "Was Singen und Arbeiten betrifft, so habe ich schon deiner Mutter gute Rat­schlä­ge gegeben, sagte die Ameise zur Grille im Oktober. Ich weiß. zirpte die, aber Rat­schläge für Ameisen." [27] Die Ratschläge der Ameise können für die Lebensmotiva­tion der Grille weder gelten noch taugen. Es kann immer nur darum gehen, die räum­lichen, geschichtlichen, zeitlichen, kulturellen und sozialen Differenzen zum Frem­den sich bewußt zu machen, um das Fremde achten zu lernen und es "frei, gleich und brüderlich" neben das Eigene zu setzen und gelten zu lassen. [28] Und dieser Auf­gabe kann die Literatur im Fremdsprachenunterricht am besten entsprechen.



[1] Fazil Hüsnü Daglarca, Reise, In: Yüksel Parzakaya (Hrsg.), Die Wasser sind weiser als wir. Türkische Lyrik der Gegenwart. Zweisprachig. München (Franz Schneekluth) 1987, S. 137.

[2] Hans-Jürgen Krumm, Die Funktion von Texten beim Lernen und Lehren von Fremd­spra­chen. In: K.-Richard Bausch / Herbert Christ / Hans-Jürgen Krumm (Hrsg.), Texte im Fremd­sprachenunterricht als Forschungsgegenstand. Arbeitspapiere der 11. Früh­jahrs­kon­fe­renz zur Erforschung des Fremdsprachenunterrichts. Bochum 1991, S. 97-103, hier: S. 97.

[3] G. Neuner / M. Krüger / U. Grewer, Übungstypologie zum kommunikativen Deutschun­ter­richt. Berlin München 1981.

[4] Vgl. die von Bernd Kast genannten abschreckenden Beispiele in: Bernd Kast, Literatur im Anfängerunterricht. In: Fremdsprache Deutsch 11, S. 4-12.

[5] Harald Weinrich, Von der Langeweile des Sprachunterrichts. In: Zeitschrift für Päda­go­gik 27 (1981), S. 169-185.

[6] Vgl. Hans-Jürgen Krumm, a.a.O., S. 97 und I. Mummert, Nachwuchspoeten. München 1989.

[7] Dietrich Krusche, Leseerfahrung und Lesergespräch. Müchen (Iudicium) 1995, S. 184.

[8] Peter Dinzelbacher, Zur Theorie und Praxis der Mentaltitätsgeschichte. In: Ders. (Hrsg.), Eu­ropäische Mentalitätsgeschichte. Stuttgart 1993, S. XV-XXXVI, hier: S. XXVI.

[9] Etwa im Sinne von Jonathan Culler, The Semiotics of Tourism. In: J. Culler, Framing the Sign. Critizism and its Institutions. Oxford 1988, S. 153-167, hier: S. 159.

[10] Joseph Freiherr v. Eichendorff, Zur Geschichte der neuern romantischen Poesie in Deutsch­land. In: Ders., Werke in sechs Bänden, Bd. 6: Geschichte der Poesie. Frank­furt/M. (Deutscher Klas­­siker Verlag) 1990, S. 13.

[11] Max Frisch, Öffentlichkeit als Partner. Frankfurt/M. (Suhrkamp) 1967, S. 87 (= es SV 209).

[12] Ebenda, S. 88.

[13] Christa Wolf, Kindheitsmuster. Darmstadt und Neuwied (Luchterhand) 1979, S. 339 (= SL 277).

[14] Ebenda.

[15] Ivar Sagmo, a.a.O., S. 285.

[16] Ebenda, S. 285.

[17] Karl Dedecius, Überall ist Polen, Frankfurt/M. (Suhrkamp) 1974, S. 81 (= st 195).

[18] Józef Wittlin: Verteidigung der deutschen Bücher. Zitiert in: Karl Dedecius: Deutsche und Polen. Botschaft der Bücher. München (Hanser) 1971, S. 54.

[19] Harald Weinrich, Literatur im Fremdsprachenunterricht - ja, aber mit Phantasie. In: Die neu­er­en Sprachen. Heft 82, 3 (1983), S. 200-216, hier: S. 200.

[20] Ebenda, S. 205f.

[21] Wilfried Barner (Hrsg.), Geschichte der deutschen Literatur von 1945 bis zur Gegen­wart. München (C.H. Beck) 1994, S. 341.

[22] Vgl. Hans Weber, Ausgerechnet Rumpelstilzchen? Grimms Märchen im DaF-Unterricht. In: Die Unterrichtspraxis, Spring 2000, Vol 33, Nr. 1, S. 24-35.

[23] Hans-Jürgen Krumm (1991), a.a.O., S. 99.

[24] Hans Jürgen Krumm (1991), a.a.O. , S. 100.

[25] D. Krusche / R. Krechel, Anspiel. Konkrete Poesie im Unterricht deutsch als Fremd­spra­che. Bonn (Inter Nationes) 1984

[26] In: Hans-Christoph Graf v. Nayhauss (Hrsg.), Kürzestgeschichten. Stuttgart (Reclam) 1982, 1999, S. 46 (= Arbeitstexte für den Unterricht) RUB 9569).

[27] Helmut Arntzen in: Fabeln, Parabeln und Gleichnisse, hrsg, eingeleitet und kom­men­tiert von Reinhard Dithmar. München 1970, S. 255 (= dtv wr 4047).

[28] Vgl. Karl Dedecius: Deutsche und Polen. Botschaft der Bücher. München (Hanser) 1971, S. 21.

 

 
 
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